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Von transaktionalen Daten zu strategischer Intelligenz: Warum integrierte Finanz- und Personaldaten für die C‑Suite entscheidend sind

Why integrated business intelligence and people financial data matters to the C-suite

Welchen Wert hat es für die C‑Suite, Zugang zu 360‑Grad‑Business‑Intelligence‑Daten zu haben?

In einer zunehmend datengetriebenen Geschäftswelt gibt es nur wenige Vermögenswerte, die mit dem Wert integrierter Business Intelligence vergleichbar sind. Für wissensbasierte Organisationen bergen die vier zentralen Datenquellen – Finanzen, HCM, Payroll und Zeit – ein enormes strategisches Potenzial. In der Fertigungsindustrie und anderen Branchen kommen häufig zusätzliche Daten aus der Materialplanung und den Produktionsprozessen hinzu, die in ERP‑Systemen verankert sind.

Traditionell verantwortet HR HCM‑, Payroll‑ und Zeitdaten, während Finance für Finanz‑ und ERP‑Daten zuständig ist. Dieser Ansatz kann jedoch strukturelle Herausforderungen verursachen, etwa transaktionale Silos, eine schwache Enterprise‑Architektur und unklare Datenverantwortlichkeiten – und lässt strategische Business‑Intelligence‑Potenziale ungenutzt.

Da HCM‑ und Payroll‑Systeme zudem sensible Informationen zu Themen wie Diversität, Entgeltgleichheit und Vorstandsvergütung enthalten, haben regulatorische Entwicklungen wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) 2023 die Einbindung von Finance in das Unternehmensreporting zwingend erforderlich gemacht.

Eine enge Abstimmung dieser Funktionen ist heute keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Regulatorischer Druck, ESG‑Berichterstattung und steigende Erwartungen an die C‑Suite erfordern sie. Der volle Wert von Business Intelligence lässt sich nur durch eine starke Enterprise‑Architektur und klare Data‑Governance‑Strukturen erschließen.

Möchten Sie die Möglichkeiten einer wirklich integrierten Business Intelligence mit einem Partner entdecken, der über das Fachwissen verfügt, Daten effektiv in umsetzbare Erkenntnisse zu integrieren? Dann lassen Sie uns sprechen.

Warum HCM‑, Payroll‑ und Zeitdaten strategisch und nicht nur operativ sind

HCM als Grundlage verlässlicher Personaldaten

HCM‑Systeme erfassen zentrale Kennzahlen wie Mitarbeiterfluktuation, Belegschaftsstruktur, Trainingsstunden und Diversitätsindikatoren. Ohne eine robuste und integrierte HCM‑Lösung werden Personaldaten fragmentiert und Reports inkonsistent. CFOs fällt es dann schwer, ESG‑Angaben verlässlich zu validieren.

Moderne HCM‑Plattformen stellen zudem Echtzeit‑Dashboards und Analysen bereit und ermöglichen fundierte Entscheidungen, die Workforce‑Trends direkt mit Geschäftsergebnissen verknüpfen.

Payroll als unterschätzter strategischer Vermögenswert

Payroll wird häufig ausschließlich als Compliance‑Funktion betrachtet, mit Fokus auf Tarifverträge und lokale arbeitsrechtliche Vorgaben. Tatsächlich bildet Payroll jedoch die direkte Brücke zwischen Human Capital und finanzieller Performance.

Payroll‑Daten ermöglichen:

  • Einblicke in Vergütungstrends, Entgeltgleichheit und Personalkosten
  • Präzise Personalkostenprognosen im Einklang mit der Finanzplanung
  • Die Transparenz, die durch ESG‑ und Entgeltgleichheitsvorgaben gefordert wird

Für CFOs unterstützen integrierte Payroll‑Daten sowohl Compliance‑Anforderungen als auch die langfristige Finanzstrategie.

Zeitdaten sind Workforce‑Management‑Daten

Wenn Organisationen über Zeit sprechen, ist damit häufig lediglich die Berechnung von Arbeitsstunden für die Payroll gemeint. In der Praxis bilden Zeitdaten jedoch eine zentrale Säule des Workforce‑Managements.

Zeitdaten unterstützen:

  • Operations‑Manager bei Einsatzplanung, Produktivität und Ressourcensteuerung
  • HR‑Teams durch Einblicke in Engagement, Abwesenheiten und Work‑Life‑Balance
  • Finance‑Teams bei der Prognose von Personalkosten und der Bewertung der Profitabilität

Strategisch eingesetzt ermöglichen Zeitdaten eine Optimierung der Belegschaft, unterstützen Diversitäts‑ und Inklusionskennzahlen und stärken die Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorgaben.

Der Business Case für integrierte Business Intelligence über People‑ und Finanzdaten hinweg

Organisationen, die HCM‑, Payroll‑, Zeit‑ und Finanzdaten integrieren, erzielen erhebliche Vorteile.

Verbesserte Entscheidungsfindung

Integrierte Daten liefern Echtzeit‑Einblicke in Produktivität, Personalkosten und finanzielle Performance. Prädiktive Analysen ermöglichen proaktive Planung und eine intelligentere Ressourcenallokation.

Bessere Prognosen und strategische Planung

Die Kombination von People‑ und Finanzdaten erlaubt es CFOs, Einstellungspläne, Vergütungsstrategien und Budgets auf Basis aktueller und präziser Workforce‑Informationen anzupassen.

Compliance und Risikominimierung

Integrierte Systeme unterstützen ESG‑, CSRD‑, Entgeltgleichheits‑ und arbeitsrechtliche Berichte und liefern Audit‑Trails, die regulatorische und Reputationsrisiken reduzieren.

Mitarbeiterengagement und Vertrauen

Transparente Payroll‑ und Zeitsysteme schaffen Vertrauen bei Mitarbeitenden. Datenbasierte Erkenntnisse fördern Fairness, Inklusion und Mitarbeiterbindung.

Kosteneffizienz und Agilität

Cloud‑basierte Lösungen senken den Wartungsaufwand, automatisieren transaktionale Aufgaben und verschaffen HR‑ und Finance‑Teams Freiräume für strategische Initiativen.

Abbau von Silos durch Governance und Architektur

Die erfolgreiche Integration von People‑ und Finanzdaten erfordert mehr als Technologie allein. Organisationen müssen Governance, Verantwortlichkeiten und Strukturen klar definieren.

Externe Berater können unterstützen durch:

  • Prüfung von Data‑Governance‑ und Ownership‑Modellen
  • Integration von HR‑, Payroll‑, Zeit‑ und Finanzsystemen
  • Implementierung prädiktiver Analysen zur frühzeitigen Identifikation von Workforce‑Risiken

Dieser Ansatz schützt die Datenintegrität und maximiert gleichzeitig den strategischen Mehrwert.

Personaldaten als strategische Chance für die C‑Suite

Für die C‑Suite – und insbesondere für CFOs – liefern integrierte People‑, Payroll‑, Zeit‑ und Finanzdaten eine beispiellose Business Intelligence. Sie stärken die ESG‑Berichterstattung, verbessern die Prognosegenauigkeit und verknüpfen Investitionen in die Belegschaft mit der übergeordneten Unternehmensstrategie.

Die Abkehr von rein transaktionalen Strukturen und die Positionierung von Payroll‑ und HR‑Leitungen als strategische Partner ermöglichen Organisationen mehr Agilität, tiefere Einblicke und langfristige Resilienz in einer datengetriebenen Welt.

Möchten Sie die Möglichkeiten einer wirklich integrierten Business Intelligence mit einem Partner entdecken, der über das Fachwissen verfügt, Daten effektiv in umsetzbare Erkenntnisse zu integrieren? Dann lassen Sie uns sprechen.